formschönes Klavier von Niendorf
- 1928
- 136 x 160 x 66cm
- Mechanik (Lexow!) überholt
- Moderator zum leise speilen vorhanden
- Oberfläche mit Patina
- 5 Jahre Garantie
- inkl. Transport und Stimmung
VERKAUFT
kurz gefasst:
Vorbesitzerin dieses Klaviers war eine ältere Dame die das Instrument leidenschaftlich pflegte. Es hat einen schönen, sanften Ton mit viel Klangtiefe. Das Spielwerk von Lexow haben wir reguliert und alle Verschleißteile überprüft. Die Stimmwirbel sind fest und das Klavier kann problemlos auf 440 Hz gestimmt werden. Die Oberfläche zeigt Patina, aber keine störenden Macken… {mehr}




Klavier Niendorf
zu diesem Klavier von Niendorf
Das Klavier stammt aus NRW. Vorbesitzerin war eine ältere Dame die das Klavier hegte und pflegte. Für ihre Nachkommen war es daher wichtig dass Instrument in guten Händen zu wissen. Da wir die Firma, nicht nur wegen der guten Konstruktion sondern auch der Geschichte her, sehr schätzen und daher auch schon einige Klaviere wieder originalgetreu instand gesetzt haben fiel die Wahl auf uns.
Man merkt dem Klavier die langjährige Pflege an. Es hat einen wirklich sehr schönen, sanften Ton mit viel Klangtiefe.
Das Spielwerk von Lexow (ein früherer Edelhersteller für Klaviermechaniken) haben wir natürlich neu reguliert, alle Verschleißteile überprüft und ggf. ausgetauscht.
Die Stimmwirbel sitzen fest, das Klavier lässt sich ohnen weiters auf 440 Hz stimmen.
Die Oberfläche ist im Originalzustand und daher offensichtlich nicht neuwertig. Es zeigt Patina, hat aber keine das Auge störenden Macken.
Die Tastatur ist ebenfalls original, edel und daher etwas vergilbt. Auf Wunsch können wir diese aber auch noch bleichen.
Niendorf: Klaviere aus Luckenwalde
Die Geschichte hat ihren Ursprung Ende des 19. Jahrhunderts und ist von faszinierenden sowie teilweise dramatischen Ereignissen geprägt. Trotz des Verlustes ihrer ersten Produktionsstätte durch ein verheerendes Feuer ließen sich die beiden jüdischen Brüder nicht entmutigen, sondern sahen dies als Ansporn, ihr Unternehmen zu erweitern. Nachdem sie in die Fabrik auf dem letzten Foto umgezogen waren, konzentrierten sie sich hauptsächlich auf die Produktion für den aufkommenden Markt in Südamerika. Die Nationalsozialisten beendeten ihre Arbeit, und dennoch wurde weiterhin in den Produktionshallen Klaviere hergestellt. Selbst während der Zeit der DDR lief die Produktion weiter, allerdings entsprachen die Klaviere aus dieser Ära nicht mehr den originalen Instrumenten in Klang und Design. Nach der Wendezeit war die Lage bezüglich des Namens etwas unübersichtlich, doch vor nicht allzu langer Zeit wurde die Produktion von einem Investor wieder aufgenommen, nur um kurze Zeit später wieder eingestellt zu werden. Weitere Einzelheiten zur Geschichte finden Sie hier.
Demnächst folgt hier ein Video vom Klavier Niendorf
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