Schimmel

gebrauchte Klaviere und Flügel von Schimmel


Geschichte

Wilhelm Schimmel wird 1854 geboren. Als 14jähriger erlernt er den Beruf den Kunsttischlers und leitet bereits mit 22 Jahren eine große Werkstatt. Nebenher baut und repariert er Musikinstrumente aus Leidenschaft.

1879 nimmt er Arbeit beim damals renommierten Klaviermacher Stichel in Leipzig auf und vertieft sein Wissen über den Pianobau. Bereits sechs Jahre später 1885 baut er sein erstes eigenes klavier und gründet die Firma. Diese finden regen Absatz so dass bereits 1894 das 1000. Instrument das Leipziger Werk verlässt.

1927 übergibt er im Alter von 73 Jahren das Werk an seinen Sohn Wilhelm Arno. Die Weltwirtschaftskrise erschwert auch den Absatz von Klavieren und Flügeln. Zudem setzen isch Radio und Grammophon durch. Infolge dessen tun sich daher 1929 mehrere Hersteller zusammen und gründen mit dem Ziel verschiedene Arbeitsschritte zu vereinheitlichen die ‚Deutsche Piano Werke AG‘. Die Instrumente werden dieses Zusammenschlusses werden in Luckenwalde und Braunschweig hergestellt. Auch die Produktion der Klaviere von Schimmel wird nach Braunschweig verlegt, die Flügelproduktion verbleibt allerdings erst einmal in Leipzig.

Klaviere von Schimmel aus den 20er Jahren

  • Klavier Schimmel
  • Klavier Schimmel 1926

Die Kooperation erweist sich aber aufgrund der wirtschaftlichen Interessen der Teilnehmer als nicht zukunftsfähig. W. A. Schimmel verlässt mit seiner Firma den Verbund und gründet 1932 die ‚Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH‘. Der Firmensitz wird komplett nach Braunschweig verlegt.

1944 wird die gesamte Fabrik mit Ausnahme der Verwaltung durch einen Bombenangriff zerstört.

Nach Kriegsende wird die Fabrik wieder aufgebaut, 1949 beginnt wieder die Produktion neuer Klaviere und Flügel.

Schimmel entwickelt sich zu einem großem Hersteller deren Instrumente sich in vielen gutbürgerlichen Haushalten finden, populär sind auch die Ausführungen mit Plexiglas. Einer der prominentesten Musiker die auf Schimmel spielen ist Udo Jürgens.

Klaviere und Flügel von Schimmel der Nachkriegszeit bis zu den 70er Jahren

  • Klavier Schimmel
  • Klavier_schimmel_schwrz
  • Klavier Schimmel
  • Piano Schimmel
  • Klavier Schimmel Lampen
  • Flügel Schimmel, Braunschweig
  • Klaver Schimmel Empire
  • Klavier Schimmel
  • Schimmel Klavier

2003 übernimmt Hannes Schimmel Vogel die Geschäftsleitung. Es werden weitere Produktlinien eingeführt die nun auch in Polen (VOGEL) und Asien (MAY) gebaut werden. Zudem übernimmt Yamaha 24,99% der Firmenanteile.

Die Finanzkrise 2008 trifft das Unternehmen hart. 2009 wird Planinsolvenz angemeldet, die 2010 beendet wird. Die Präsenz auf dem weiterhin boomenden chinesischen Markt wird ausgebaut. 2016 übernimmt die chinesische ‚Pearl River Piano Group‘, inzwischen weltweit größter Produzent für Klaviere und Flügel, 90% der Geschäftsanteile.

Schimmel baut nach wie vor Klaviere und Flügel in Braunschweig. Die Serie ‚Fridolin Schimmel‘ wird allerdings komplett in China gefertigt.


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Second hand pianos of Schimmel

History of Pianomaker Schimmel

Wilhelm Schimmel was born in 1854. At the age of 14 he learns the trade of cabinetmaker and at the age of 22 he is already managing a large workshop. At the same time he builds and repairs musical instruments as a passion.

In 1879, he took up employment with the then renowned piano maker Stichel in Leipzig and expanded his knowledge of piano construction. Just six years later, in 1885, he built his first piano and founded the company. The pianos sold so well that the 1000th instrument left the Leipzig factory in 1894.

In 1927, at the age of 73, he hands over the factory to his son Wilhelm Arno. The world economic crisis also makes it difficult to sell pianos and grand pianos. In addition, radio and gramophone became popular. As a result, several manufacturers joined together in 1929 and founded the ‚Deutsche Piano Werke AG‘ with the aim of standardising various production steps. The instruments were manufactured in Luckenwalde and Braunschweig. The production of Schimmel pianos is also transferred to Braunschweig, although grand piano production remains in Leipzig for the time as being.

  • Klavier Schimmel
  • Klavier Schimmel 1926

However, the cooperation proves to be unsustainable due to the economic interests of the participants. W. A. Schimmel leaves the association with his company and founds the ‚Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH‘ in 1932. The company headquarters are completely relocated to Braunschweig.

In 1944, the entire factory, with the exception of the administration, is destroyed by a bombing raid.

After the end of the war, the factory is rebuilt, and in 1949 production of new pianos and grand pianos begins again.

Schimmel developed into a large manufacturer whose instruments can be found in many middle-class households, the versions with plexiglass are also popular. One of the most prominent musicians who play on Schimmel is Udo Jürgens.

  • Klavier Schimmel
  • Klavier_schimmel_schwrz
  • Klavier Schimmel
  • Piano Schimmel
  • Klavier Schimmel Lampen
  • Flügel Schimmel, Braunschweig
  • Klaver Schimmel Empire
  • Klavier Schimmel

In 2003 Hannes Schimmel Vogel takes over the management. Further product lines are introduced which are now also built in Poland (VOGEL) and Asia (MAY). Yamaha also takes over 24.99% of the company shares.

The financial crisis of 2008 hits the company hard. In 2009, planned insolvency is filed, which is terminated in 2010. The presence on the still booming Chinese market is expanded. In 2016, Chinese ‚Pearl River Piano Group‘, now the world’s largest producer of upright and grand pianos, takes over 90% of the business shares.

Schimmel still builds uprights and grand pianos in Braunschweig. The ‚Fridolin Schimmel‘ series, however, is manufactured entirely in China.