Klavier Roter Oktober

Sowjetklavier. Schöner Klang

in gewisser Weise auch etwas besonderes. Der Rheinland Pfalz stammende Klavierbauer Jakob Becker eröffnete 1841 eine Fabrik für Klaviere und Flügel in St. Petersburg. Aufgrund der guten Qualität und vieler Patente breitete sich diese Marke schnell auf dem russischem Markt aus.

Im Jahr 1918, ein Jahr nach der Oktoberrevolution wurden die Firma verstaatlicht.Die Instrumente wurden fortan unter dem Namen ‚Roter Oktober‘ ausgeliefert.

nach dem zweitem Weltkrieg wird der in Gefangenschaft geratene Soldat Bernhard Schmitz, Klavierbauer in dritter Genration aus Münster, als Spezialist erkannt und für die Konstruktion weiterer Modelle eingesetzt. Aufgrund seines Wissens übersteht er die Nachkriegswirren relativ unbeschadet.

Klaviere mit Namen ‚Roter Oktober‘ finden sich fortan in der gesamten Sowjetunion, viele russische Pianisten haben auf diesen Instrumenten das Klavierspielen erlernt. Alles in allem klingen auch die kleineren Pianinos sehr gut und sind, dafür das sie in Planwirtschaft gebaut wurden, auch gut verarbeitet.

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wird versucht an alte Werte anzuknüpfen und die Instrumente werden wieder unter dem Namen Jakob Becker verkauft. Da allerdings auch viele andere osteuropäische Klaviermanufakturen auf den westlichen Markt strömen klappt dies nicht und die Produktion wird eingestellt.

Das hier angebotene Klavier stammt aus den 50er Jahren.

Im Angebotspreis von

1600€

ist der Transport sowie eine Stimmung vor Ort inklusive.

Das Klavier ist technisch aufgearbeitet. Daher verkaufen wir es, wie alle unsere Instrumente, mit 5 Jahren Garantie.

Für Fragen zu diesem Klavier aus russischem Gebrauch rufen Sie uns gerne unter 030 3453231 an oder senden uns eine Nachricht.